de en no

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D
 
Dakini

[tib. Khandroma, wörtl. Die im Raum geht] Weibliches erleuchtetes Weisheitswesen, das Inspiration und Schutz gibt sowie perfekte Buddha-Aktivit�t ausführt. Sie treten oft als Überbringerinnen oder Schützerinnen der Lehre auf.

 
Dalai Lama

Der Dalai Lama ist der politische Führer der tibetischen Exil-Regierung. Gleichzeitig ist er einer der führenden Lamas der Gelug-Linie des tibetischen Buddhismus.
Er ist nicht der spirituelle Leiter der Gelug-Linie, deren Leiter ist Ganden Thripa Rinpoche, der Thronhalter von Ganden.

 
Damtzig
Band
 
Damtzigpa
Schützer
 
Dangma Lhungyel Gyeltsen

Dangma Lhungyel Gyeltsen ist eine Emanation von Drime Shenyen (Vimalamitra). Er hatte eine Vision des Dharma- Schützers Dorje Legpa, durch die er Dharma-Belehrungen fand, die von Nyang Tingdsin Sangpo (Phowa-Linie) versteckt worden waren.
Fünfzehn Jahre nach der Entdeckung der Belehrungen suchte er nach einem geeigneten Schüler, dem er die Erfahrung übertragen könnte. Er wählte Jetsun Senge Wangtschug.

 
Dasabhumi
Bodhisattvastufen (Bhumi), die zehn Stufen der Bodhisattva- Verwirklichung.
 
Deshin Shegpa

[1384 - 1415] Der fünfte Karmapa wurde in der Region Nyang Dam im Süden Tibets geboren. Er wischte sich direkt nach der Geburt das Gesicht ab und sagte: "Ich bin der Karmapa - Om Mani Peme Hung Shri". Rinchen Pal, der Sekretär des dritten Karmapas, der auch den vierten Karmapa auffand und ihm als Sekretär diente, entdeckte auch dieses Kind und wurde so zum dritten Mal Sekretär von Karmapa.
Deshin Shegpa wurde nach Tsawa Phu in Kongpo gebracht, wo eine große Anzahl der Schüler des vierten Karmapas lebten. Shamarpa Kacho Wangpo erkannte das Kind sofort als Inkarnation von Rolpe Dorje und präsentierte ihn mit schwarzer Krone und anderem Eigentum des vierten Karmapas. Er gab Karmapa den vollen Zyklus der Kagyü-Belehrungen.
Dieser Karmapa war ein berühmter Reisender, der in ganz Tibet, der Mongolei und China lehrte. Dort wurde er vom Kaiser Tai Ming Chen eingeladen, der ein eifriger Schüler von Deshin Shegpa wurde.
Nach einigen Jahren kehrte er nach Tibet zurück, wo er viele Schreine und Stupas baute, seine Lehrtätigkeit fortsetzte und Ermächtigungen gab. Er fand die nächste Inkarnation von Shamarpa, Chopal Yeshe, arrangierte seine Ordination und gab ihm die Kagyü-Belehrungen. Nächster Linienhalter wurde jedoch sein Schüler Ratnabhadra.

 
Dewachen
Bereich der höchsten Freude, Kraftfeld des Buddha des Grenzenlosen Lebens (Amitabha)
 
Dhagpo Kagyü Ling

Öffentliches Meditations- und Studienzentrum. Dieses Zentrum wurde 1975 vom 16. Gyalwa Karmapa gegründet. Große tibetische Meister und westliche Lamas geben hier Belehrungen, die einem großen Publikum aus Buddhisten und Nicht-Buddhisten offen stehen. Im Herzen des Zentrums befindet sich ein im Aufbau befindliches Institut, welches der Erhaltung und Übertragung der Belehrungen der Kagyü-Tradition dienen soll. Das Institut beinhaltet eine große Bibliothek und dient als Platz für Studium, Forschung und Austausch.
Dhagpo Kagyü Ling ist das Mutter-Zentrum für viele kleinere Zentren in Frankreich und Europa [ weitere Infos].

 
Dharma

[tib. tschö] Die buddhistische Lehre. Man unterscheidet den Dharma der Belehrungen - die sogenannten drei Körbe - und den Dharma der Verwirklichung - die drei Arten von Training, nämlich richtiges Verhalten, Meditation und Weisheit.
Von den weiteren Bedeutungen dieses Begriffs ist "Phänomene" der wichtigste. Kombiniert man die beiden Hauptbedeutungen, so versteht man unter Dharma ganz allgemein die Lehre Buddhas. Wörtlich übersetzt, bedeutet Dharma "Wie die Dinge sind".

 
Dharmadhatu
Der Bereich aller Phänomene, der Raum der alles durchdringt.
 
Dharmakaya
Wahrheitszustand
 
Dharmarad

Vollständiger Zyklus von Belehrungen des Buddha, die dann für das ganze kommende Zeitalter zur Verfügung stehen. Insgesamt drehte er das Dharmarad dreimal, jeweils den Fähigkeiten seiner Schüler entsprechend. Drei Fahrzeuge

 
Dharmata
Die grundlegende Natur aller Phänomene, die Essenz der Realität.
 
Diamant Bauch
 [tib. Dorje Drollö] Zornvoller Aspekt von Guru Rinpoche.
 
Diamant
 Symbol für die Unzerstörbarkeit und Kostbarkeit der wahren Natur unseres Geistes.
 

Diamant Dolch

[tib. Dorje Purbha, skt. Vajrakilaya] Zornvolle Verkörperung von Diamantgeist und eine wichtige Aktivität der Buddhas

 
Diamantgeist
 [tib. Dorje Sempa, skt. Vajrasattva] 
  • Verkörperung der reinigenden Kraft aller Buddhas. Freudenzustand von Buddha Akshobya.
  • In der Nyingma-Tradition steht Diamantgeist für den Freudenzustand. Aus dem formlosen Wahrheitszustand manifestieren sich spontan zwei Zustände, um den fühlenden Wesen zu helfen. Einer davon ist der "Freudenzustand" oder Sambhogakaya. Der Freudenzustand existiert, um den Wesen zu helfen, deren Geist schon weitgehend gereinigt ist, nämlich den Bodhisattvas
 
Diamant in der Hand
[tib. Channa Dorje, skt. Vajrapani] Die Kraft und Energie aller Buddhas.
 
Diamant in Vereinigung

[tib. Dorje Sempa yab yum] Diamantgeist in Vereinigung mit seiner Gefährtin Njema. Hauptmeditation der Nyingma-Linie

 
Diamant Sutra
  Prajnaparamita
 
Diamantweg

[tib. Dorje Thegpa, skt. Vajrayana] Methoden zur schnellen Transformation, die auf der Motivation und Philosophie des Großen Fahrzeugs (Mahayana) basieren. Die Methoden haben jedoch eine unabhängige Sichtweise, Handlungsweise (Verhalten) und Meditationspraxis. Kann nur mit der Bereitschaft praktiziert werden, alle Dinge auf einer reinen Ebene zu sehen.
Heute identisch mit den praxisorientierten Schulen des Tibetischen Buddhismus und mit dem Tantra- oder Mantra-Fahrzeug; unterscheidet sich vom allgemeinen Großen Fahrzeug vor allem durch die kraftvollen Methoden der Identifikation mit Erleuchtung.

 
Dölkar
Weiße Befreierin
 
Dölma
 Grüne Befreierin
 
Dorje
 [skt. Vajra , wörtl. "Herr der Steine", "Diamant", "Donnerkeil"]
  •  Aus der Hindu-Mythologie stammendes Symbol für Unzerstörbarkeit und Unüberwindlichkeit. Der Diamant drückt im Diamantweg die Unzerstörbarkeit des Geistes aus sowie seine überragenden Qualitäten von Freude und Mitgefühl
  • Der Dorje ist ein Ritual-Gegenstand im Diamantweg, der die Methode symbolisiert. Er wird in Kombination mit der Glocke verwendet, da Methode und Weisheit untrennbar sind. Ein Dorje kann neun, fünf oder drei Speichen haben. Die Speichen eines friedvollen Dorje treffen sich an der Spitze, während die eines zornvollen Dorje am Ende leicht gespreizt sind. Der obere Teil der Speichen eines fünf-speichigen Dorjes symbolisieren die fünf Weisheiten.
 
Dorje Drollö
  Diamant Bauch
 
Dorje Pagmo
  Rote Weisheit
 
Dorje Purbha
 Diamant-Dolch
 
Dorje Sempa
  Diamantgeist
 
Dorje Thegpa
  Diamantweg
 
Drei Lichter Meditation
Meditation auf den 16. Karmapa
Drei Jahres Retreat

Traditionelle Ausbildung für Lamas im tibetischen Buddhismus. Sie dauert drei Jahre, drei Monate und drei Tage. Der Ort des Retreats liegt in Abgeschiedenheit von der äußeren Welt. Das Retreat besteht aus Ngöndro, äußerer, innerer und geheimer Yidam-Praxis und den sechs Lehren von Naropa.

 
Drei Juwelen

Zuflucht

 
Drei Wurzeln

Zuflucht

 
Drime Shenyen

[skt. Vimalamitra] Er wurde in einer Haushälter-Familie in West-Indien geboren. In einer Vision, während eines Spazierganges bei Bodhgaya, forderte Diamantgeist ihn und Jnana Sutra auf, nach China zu gehen, um Erleuchtung zu erlangen. Vimalamitra reiste nach China, wo er bei Shri Singha 20 Jahre lang Dharma lernte und kehrte dann nach Indien zurück. Er berichtete Jnana Sutra von seinen Erlebnissen und wurde später dessen Schüler, da Jnana Sutra, der mittlerweile auch nach China gereist war, von Shri Singha tiefgründigere Übertragungen erhalten hatte. 
Nachdem sein Lehrer Shri Singha gestorben war, war Vimalamitra 20 Jahre lang Lehrer eines indischen Königs und praktizierte später sieben Jahre lang auf einem Leichenplatz. 
Der tibetische König Trisong Detsen, der den Dharma in Tibet etablieren wollte, lud ihn nach Tibet ein. Er folgte dieser Einladung und war zusammen mit Guru Rinpoche und Vairochana maßgeblich an der Etablierung des Dharma in Tibet beteiligt. Die von ihm nach Tibet gebrachten essentiellsten Lehren werden dementsprechend Vima Nyingthig genannt. Nach 13 Jahren in Tibet ging Vimalamitra nach China zum Berg Wu T'ai Chan, wo er den "Regenbogenkörper der großen Verwandlung" verwirklichte. Es heß½t, daß er noch immer, in für gewöhnliche Wesen nicht erkennbarer Form, dort lebt und solange Ausstrahlungen schicken wird, wie es Buddhismus in der Welt gibt. 

 
Dschampel Shenyen

[skt. Manjushrimitra] Manjushrimitra, der einer Brahmanenfamilie entstammte und ein Gelehrter war, wurde von Manjushri in einer Vision prophezeit: "Wenn du in diesem Leben Erleuchtung erlangen willst, gehe nach Sitavana." Der Prophezeiung folgend, traf er dort Garab Dorje und studierte bei ihm 75 Jahre lang den Dharma. Nach dem Tod seines Lehrers kategorisierte er die erhaltenen Lehren und meditierte später den Texten zufolge 109 Jahre lang bei Sosadvipa, einem anderen Leichenplatz westlich von Bodhgaya. Die außergewöhnlich lange Lebensspanne, die ihm und manchen anderen Meistern aus dieser Zeit zugeschrieben wird, kann zwei Ursachen haben. Zum einen gab es die Tradition, sechs Monate als ein Jahr zu zählen. Andererseits hatten viele der großen Meister durch ihre Praxis die Langlebens- Verwirklichung erlangt.

 
Dschang Dschub Kyi Sem
 Erleuchtungsgeist
 
Dualität

Auf Unwissenheit beruhende Trennung des Erlebens in die sich gegenseitig bedingenden Aspekte von innen und außen, Subjekt und Objekt, ich und die anderen.

 
Düdül Dorje

[1733 - 1797] Der dreizehnte Karmapa, Düdül Dorje, wurde in Champa Drongsar in Süd-Tibet geboren. Er wurde von Situpa aufgefunden und im Alter von fünf Jahren nach Tsurphu gebracht. In einer weiteren Verschärfung der sektiererischen Politik dieser Zeit, erließ der herrschende 7. Dalai Lama und sein Premierminister Sonam Togyal ein Gesetz, daß alle Regierungsangehörige Gelugpas sein mussten. 
Als Konsequenz war eine Zustimmung des Dalai Lamas zu der neuen Karmapa-Inkarnation erforderlich. Schlielich jedoch konnten der 13. Karmapa und der 9. Shamarpa inthronisiert werden. 
Der Karmapa erhielt die vollständigen Belehrungen von Situpa, aber Shamarpa lebte nur acht Jahre, was eine weitere Kontroverse herbeiführte. Düdül Dorje und Situpa, erneut unterstützt durch Kato Rigdzin Tsewang Norbu, erkannten Shamarpas Reinkarnation in einem jüngeren Bruder des 4. Panchen Lamas, Palden Yeshe. 
Der 7. Gyaltsap Rinpoche (1699-1765) hatte jedoch schon einen Sohn der reichen Ger Namsayling-Familie als Reinkarnation anerkannt. Dies geschah mit Bestätigung von Shamarpas Mönchen der Yangpachen Klosters, dem Hauptsitz Shamarpas in Tibet. Der Disput wurde schließlich vor Gericht geklärt, welches entschied, daß der Karmapa die richtige Inkarnation gefunden hatte.

 
Dukar
Weißer Schirm
 
Dükyi Khorlo
Rad der Zeit
 
Düsum Khyenpa

[1110 - 1193] Düsum Khyenpa wurde als Sohn eines praktizierenden Buddhisten in Ratay, in Ost-Tibet, geboren. Er erhielt seine ersten Dharma-Belehrungen von seinem Vater und setzte seine Ausbildung mit anderen buddhistischen Lehrern der Region fort, bis er zwanzig Jahre alt war. Dann zog er nach Zentral-Tibet, wo er die nächsten 12 Jahre blieb, um bei berühmten Lehrern wie Kyabpa Chokyi Senge und Patsab Lotsawa Nyima Trag zu meditieren und studieren.
Als er dreißig Jahre alt war, erhielt er Kagyü-Belehrungen von Gampopa. Er war weiterhin durch Belehrungen von Rechungpa und anderen Schülern von Milarepa mit der Kagyü-Linie verbunden.
Durch die Tiefe seiner Praxis entwickelte er Fähigkeiten (Siddhis), die es ihm ermöglichten, die geheimen Plätze des Diamantwegs in Indien zu besuchen. An einer dieser Stellen, Udhiyana, teilten Dakinis ihre Weisheit mit ihm. 
Mit vierundvierzig Jahren verließ er Zentral-Tibet, um dorthin zurückzukehren, wo er geboren worden war. Dort lebte er neununddreißig Jahre bis zu seinem Tod und gründete drei gut wachsende Klöster, gab die Kagyü-Belehrungen und lehrte seinen Schülern. Einer davon, Drogon Rechen, wurde der nächste Linienhalter.

 
Dzog Chen, Dzogchen, Dzogpa Chenpo
 Maha Ati

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